Der Privatmann
Der Fast Physiker
Als meine Eltern im Jahre 1984 nach München gingen, stand mein Entschluss fest. Alles hinter mir lassen, mit Tränen in den Augen, und in eine ungewisse Zukunft sehen. Allerdings an einer der besten Unis der Welt. Der Technischen Universität München. Chemische Verfahrenstechnik und Theoretische Physik waren das Ziel.
Der Gedanke für dieses Studium stand schon lange fest, denn da in der Schule der Stoff doch sehr dünn gesät war, brachte mir mein Freund Wolfgang Hofer jeden Freitag Nachmittag im Babybecken treibend Chemie und Physik bei. Ohne Papier und mit einem so großartigen Lehrer eröffnet sich so eine wissenschaftliche Vorstellungskraft, die man sein Leben lang nutzen kann. Danke Wolfgang!
Nach sieben Jahren Studium konnte ich leider nicht abschließen, da mir der Erfolg meiner eigenen Plattenfirma einen Strich durch die Rechnung machte. Nachts auf Veröffentlichungen von CDs herumturnen und tagsüber studieren erwiesen sich in letzer Konsequenz als eine grandiose Überbelastung. Außerdem verliert man seine Ziele, wenn man in jungen Jahren mit dem Ferrari durch die Gegend kurvt und seinen Erfolg genießt.
Ich bin allerdings diesem Studium, den großartigen Hochschullehrern und den guten Publikationen der damaligen Zeit unendlich Dankbar für das Wissen, das ich habe erhalten dürfen und für die Strategien, die man erlernt, um nicht nur phyisikalische Probleme zu lösen.
Aber keine Sorge, das Leben erdet,... Und so begann mein Lebensweg. Zwar ohne Abschluss, aber mit einem Hirn voller blöder und toller Ideen. Natürlich habe ich alle ausprobiert. Und so entstand diese ansonsten ja unnötige Internetseite. Aber was solls,... Andere schreiben ein Buch über ihr Leben,... Ich wollte es eben mal aufschreiben, denn es war wirklich spannend. Ohne Übertreibung,...
Übrigens haben mich trotz eines sehr bewegten Lebens die Physik und die Musik natürlich nie mehr wieder losgelassen,....


Der Autor
Bücher lesen war immer meine Passion. Karl May, um die deutsche Sprache zu erlernen, Angelique, um die Frauen zu verstehen und die Bibel, um mich für immer von allem zu trennen, was auch nur ansatzweise mit Religion zu tun haben könnte. Aber für alle, die die Bibel noch nicht gelesen haben. Eine unglaublich spannende in Tendenzen langatmig geschriebene Comedygeschichte, die man sich schon einmal geben muss. Vor allem das alte Testament ist wirklich süß.
Bücher schreiben muss man an sich selbst erst entdecken. Die Notwendigkeit, Wissen in einer eng umgrenzten Sparte auf den Markt zu werfen, in dem man sich bewegt, ist die für mich wichtigste Triebfeder zu schreiben. Wenn es nur nicht gar so aufwendig wäre. Das erste Fachbuch meines Lebens war das Werk "Wertanlage statt Geldanlage" im Kapitalanlegermarkt. Nur durch Information und nur durch die Möglichkeit der Leser, viele Quellen zu vergleichen, kann man Menschen in großer Zahl bewegen.
Redaktionelle Erfahrung aus dem Fernsehbereich und wissenschaftliches, fachliches Wissen halfen sehr. Wenn man allerdings mit dem Schreiben beginnt, lässt einen dieses Zeit verschlingende Hobby nicht mehr los. Also lagen nach dem ersten Buch gleich drei weitere Projekte auf dem Tisch. Der Kreis der Themen erweiterte sich auf tiefergehende chemische Fachliteratur, Finanzliteratur und ein Buch zur Werbewirtschaft.
Mal sehen was noch kommt. Auf jeden Fall werde ich weiter schreiben. Zunächst mal diese Internetseite,...

Der Moderator
Als Moderator entdeckt man die Welt auf eine spielerische und leichte Weise. Man kommt mit Experten in Kontakt und erkennt Zusammenhänge. Versteht man etwas nicht, darf man nicht nur fragen, man ist ob der Zuschauer und deren Verständniserweiterung, geradezu verpflichtet, zu fragen.
Nach den vielen Jahren auf der Bühne als Musiker und Conferncier meiner Bandprojekte habe ich ein Problem nicht mehr, und das heißt Lampenfieber. Als Moderator hilft einem dieser Umstand ungemein. In schwierigen Situationen, die einem ungewollten Gesprächsverlauf folgen, weiß man sich zu behaupten und in leichten Situationen und mit tollen Gesprächspartnern kann man das Gespräch genießen und vertiefen. Schlichtweg: Man kann mitdenken.
Von Medizin, Recht, Bau, Auto, Mode, IT, Technik bis zur allgegenwärtigen Wissenschaft habe ich in Summe mehr als 30.000 Interviews auf der halben Welt geführt. Ich bin hochdankbar für die gewonnenen Einsichten und möchte keine daraus resultierende Freundschaft missen. Allerdings hat das Leben als Fernsehschaffender und journalistisch tätiger Moderator auch mein Leben verändert.

Mit der Einsicht in die Branchen, mit dem Wissen um Abläufe in der Wirtschaft und mit der Chance, Geschäftsmodelle direkt zu sehen, habe ich begonnen als Inkubator und Business Angel zu arbeiten.
Dabei sind eigene Firmen vom Reißbrett entstanden, wie die Carbon-4 Heizsysteme GmbH oder die Science-Tech GmbH und ich habe mich an vielen tollen Projekten beteiligt. Solche Beteiligungen waren zum Beispiel die Tanzschule am Deutschen Theater, das Congresscenter Munich oder die Bulgarian Commodity Trade GmbH.
Mir ist klar geworden, dass man nur ein Business betreiben kann, dass man vollständig inklusive des dazugehörigen Marktes verstanden hat.
Dieses Wissen möchte ich unseren Zuschauern vermitteln und in ständigem Dialog mit Firmengründern und Entrepreneuren die Geschäftsmodelle der Zukunft aufbauen. Nachhaltig und modern. Geschäftsträchtig und gerecht.
Ich hoffe, diesen Weg weiter gehen zu können und bedanke mich bei unseren treuen Zuschauern.

Robin Francis Brighton
Mein Weg zur Musik ist im Bereich ArtVoice Gruppe dieser Internetseite hinlänglich beschrieben, denke ich. Er führte vor allem zur Gründung der Plattenfirma und zu viel Spaß und Wohlstand.
Dann allerdings, als die Zeiten der Plattenfirma dem Fernsehgeschäft weichen mussten, wurden die eigenen Auftritte immer weniger und irgendwie ist es dann auch gut nach über 10 Jahren Rock 'n' Roll. Irgendwie musste ein neuer Kick für die Bühne her. Und das war der Rockabilly.
Nach Schorsch Angerer gab es ein zweites Idol, nämlich Brian Setzer, auch ein recht guter Gitarrist und Songwriter. Wilde Musik, die man mit Gitarre, Kontrabass und einem kleinen Cocktailset Schlagzeug machen kann. Alles passt in ein Auto. Alles was von der Bühne kommt ist handgemacht und es ist das Leben eines Streetmovie.
RaceCats sollte sie heißen die Gruppe und dann ging es los. Wieder endlose Nächte im Übungsraum mit Chucky an den Drums und Davy am Kontrabass. Viele kleine Jobs kamen und das Lebensgefühl des Rockabilly und des Boogie Tanzens kamen zurück. Von Chucky konnte man damals sogar im Internet Haare kaufen für Vaterschaftstests. Sehr praktisch!
Die Band entwickelte sich weiter und es wurde über die Zeit eine Quartettvariante mit anderen Jungs aufgebaut, die wirklich schlagkräftigen Rockabilly spielte. So kam es dann auch zu dem Namen Robin Francis Brighton. Die anderen Jungs hießen Frank J. Steel, Tschinge W. Baxter und Earl Dean Johnson. Coole Mucke. Geile Band.
Und dann habe ich mir meinen Lebenstraum erfüllt. Kennen Sie das Brian Setzer Orchestra? Wir haben eine solche Bigband in Deutschland aufgebaut. Das RaceCats Orchestra. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl vor fünf Saxophonen, vier Trompeten, vier Posaunen, drei Chormädels (DD!), einem Kontrabass (Tschinge Krenn), einem Schlagzeug (Werner Schmidt), einem Flügel (Ali Fischer) mit meinem Freund Steve als zweitem Gitarristen volles Rohr Rockabilly zu spielen und zu singen.
Es gab nur wenige Jobs für eine solche große Formation, die aber werden wir sicher alle nie mehr vergessen. Volles Haus im deutschen Theater,...
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, einmal im Leben ein Rockabilly-Swing Orchester zu gründen!!




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